Die 1950er und 1960er Jahre

Band III »Altenbeken - Klassiker der Eisenbahn, die 1950er und 1960er Jahre« handelt davon, wie die noch junge Bundesbahn fahren lernt. Zur Zeit des Wirtschaftswunders war im Leben der Eisenbahner so vieles anders als heute. Doch wie war es? Das haben Dampflokomotivführer und Heizer, Schlosser, Kleinlokfahrer, Zugbegleiter, Fahrdienstleiter, Stellwerker, Aufsichtsbeamte, Lade-, Bergmeister uns andere Sachkundige bis ins Detail erläutert.

Erlebte Geschichte(n)

Natürlich dürfen diese Sternstunden nicht fehlen: Entdecken Sie Dampflokstars wohin das Auge blickt! Warum packt bei der Eilzugspitze mit 0110, 01, 10 und V200 sogar der Fahrmeister mit an? Teilt er doch sonst das Zugbegleitpersonal zum Dient ein. So wie den jungen Schaffner Willi, den er im Sommer 1964 mit einem Zugführer und zwei Lokmännern auf den Nahgüterzug nach Hameln beordert. Für Willi sollte es eine außergewöhnliche Fahrt im Packwagen werden, die er niemals vergessen wird. Genau wie der Tag im Herbst 1955, als eine P8 als Notnagel die Übergabe nach Bad Driburg bespannt. Die Übergabe dampft in einer Zeit, in der vier Stellwerke und die mit dem Fahrdienstleiter besetzte Befehlsstelle für Betrieb im Bahnhof sorgen - ein schönes Thema unserer Zeitzeugen!

Bis der 1. Dezember 1963 mit der Inbetriebnahme des neuen Zantralstellwerks Af einen Wendepunkt in der Bahnhofsgeschichte markiert. Die Hoffnung auf eine reibungslose Umstellung zerschlagen sich, Stellwerker erzählen vom Vor- und Nachher. Großunternehmen wie Siemens bauen aber nicht nur Stellwerke, sie setzen 1970 die Strecke Paderborn - Kassel unter Strom, erzählt aus Sicht der Fahrleitungsmeisterei. Doch bis dahin nutzen Eisenbahnfotografen eine letzte Gelegenheit, die »Dampfrösser« in voller Kraft zu erleben und in der »Fotokiste« mit nach Hause zu nehmen.

Fotos, die Herzklopfen verursachen

Freuen Sie sich auf Lebendigkeit und Nähe - erzeugt von Farbfotos, die aus einer Zeit stammen, die in der kollektiven Wahrnehmung vornehmlich in Schwarz-Weiß existiert. Die Autoren wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und versprechen Ihnen den vielleicht spannendsten Band der Altenbeken-Trilogie: die letzten 320 Seiten von insgesamt 1.048 Seiten Eisenbahn pur!

 

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